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Warum BARF ?

Warum BARF?

Informationen zur Rohfütterung

Ernährung . . . sicherlich für viele ein Thema über das man sich streiten kann - nicht für uns! Aber was ist denn nun das Beste für die lieben Kleinen?
Wenn man sich wirklich -und damit meinen wir auch wirklich und richtig – mit dem Thema Ernähung bei Hunden und Katzen befasst, erfährt man als erstes, dass sie Karnivore (Fleischfresser) sind. ‘Ja klar’ denkt man sich, man kauft ja auch das “beste” Fertigfutter mit besonders “viel” Fleisch. Drehen wir doch einmal die Dose, das Schälchen oder die Tüte um und lesen uns durch, was da so alles drin ist.

Hier ein kleiner Ausschnitt: Getreide, Pflanzliche Nebenerzeugnisse, Tierische Nebenerzeugnisse, Tiermehl, gemahlener Mais/Erbsen etc.

Was fällt uns auf? ‘Wo war noch gleich das Fleisch?‘ Ah ja: Tierische Nebenerzeugnisse und Tiermehl!!! Supi, das ist doch das, was ein Fleischfresser braucht . . .

Nein, nicht wirklich und eigentlich möchten wir auch gerne sehen, was wir unseren Tieren zu fressen geben. Als wir das erste mal auf das Wort "BARFen" gestoßen sind, hatten wir tausend Fragezeichen in unserem Kopf: ‘ Was ist denn das ?’

BARF bedeutet Biologically Appropriate Raw Foods ( biologisch geeignetes rohes Futter ). Eigentlich nichts neues, denn als es noch kein Fertigfutter gab, wurde der Hund mit Schlachtabfällen vom Bauernhof oder aus der Kücher ernährt

. Uns war klar, dass wir unseren Hunden, auch mit dem besten Fertigfutter, nicht das Beste geben! Wir bestellten Bücher, um uns schlau zu machen, was es denn nun mit dem Barfen auf sich hat!

Grundsätzlich gilt: unsere Tiere brauchen Fleisch! Rindfleisch, Geflügel, Lamm, Fisch usw., sicher nicht alles zusammen und auch nicht ausschließlich Fleisch.

Neben den Fleischmahlzeiten braucht das Tier auch noch rohe Knochen  - und Obst-Gemüsemahlzeiten ( ein gutes Öl  mit hohem Omega 3 & 6 anteil sollte zu jeder Mahlzeit dazu gegeben  werden).  Ebenso werden Milchprodukte wie Quark, Joghurt usw.  von vielen Hunden sehr gerne angenommen! 

Jahrelang haben wir unsere Hunde mit Trockenfutter ernährt und dabei immer mehr unangenehme Begleiterscheinungen erfahren: übler Mundgeruch und schlechte Zähne.

Dadurch bedingt die Notwendigkeit des häufigen Entfernens von Zahnstein; häufige Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse; stumpfes, glanzloses Fell bis hin zu ständigem Juckreiz und Allergien; riesige Kotmengen, also schlechte Verwertbarkeit des Futters; rasantes Wachstum der Welpen und häufige Lahmheiten mit teilweise chronischem Verlauf...und und und...

Die Zahl der Hauterkrankungen und Allergien sowie Futtermittelunverträglichkeiten  bei Hunden, häufig sogar schon im Welpenalter, nimmt stetig zu. Immer häufiger äußert sich diese Unverträglickeit in Form von blutigen, anhaltenden Durchfällen, Erbrechen, Hautproblemen und offenen Wunden, u.a.- trotzdem bekommt man durch die Medien suggeriert: Trockenfutter sei die optimale Versorgung unseres Hundes. Wie kann das bei dieser Vielzahl von Problemen stimmen? Interessanterweise verschwinden die o. g. Symptome nach einer Futterumstellung auf Rohfütterung erfahrungsgemäß schon innerhalb kürzester Zeit.

 ( Es ist natürlich kein Allheilmittel )

Wir haben für Sie die Vorteile der artgerechten Rohernährung aus unserer Erfahrung zusammengestellt:  

Vorteile Rohfütterung:

- artgerecht, sehr hohe Verwertbarkeit,

- wenig Kotabsatz und fester Kot

- viel Energie und Vitalität

- glänzendes Fell

- der Hund frisst gerne und fühlt sich pudelwohl 

- deutlich weniger anfällig für Krankheiten und Parasiten

- Langsameres, gleichmäßiges Wachstum bei Welpen und Junghunden (dadurch weniger Lahmheiten)

- schöne saubere Zähne, kein Zahnstein und Mundgeruch auch nicht im hohen Alter

 

Wichtig: Es gibt kein Fertigbarf! Jeder Hund hat einen anderen Anspruch an sein Futter und muss daher individuell gefüttert werden.

Bei der Anpassung der Fütterung an Ihren Hund, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

Sie möchten mehr erfahren? Folgende Literatur empfehlen wir:

Dr. med.vet. Jutta Ziegler: Hunde würden länger leben, wenn..., mvgverlag, ISBN: 978-3-86882-234-2

Dr. med. vet. Jutta ZIegler: Tierärzte können die Gesundheit Ihres Tieres gefährden, mvgverlag, ISBN: 978-3-86882-275-5

Hans-Ulrich Grimm: Katzen würden Mäuse kaufen. Schwarzbuch Tierfutter, Heyne, ISBN: 978-3-453-60097-3